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Das Mieder
Das „Münchner Mieder“ in seiner heutigen Ausführung hat seine Wurzeln im ausgehenden 18.Jahrhundert, als das vorher nicht sichtbare Schnürmieder ein Teil der Oberbekleidung wurde.
In der Biedermeierzeit ab den 1820iger Jahren wurde das Mieder zu einem eigenständigen Kleidungsstück, das sich vom restlichen Gewand in Farbe, Material und Ausführung deutlich abhob.
Meist einfarbig in gedeckten, aber auch helleren Farben gefertigt, hat sich doch das schwarze Mieder am meisten durchgesetzt.
Dieses wird ergänzt durch das silberne Miedergeschnür, bestehend aus Miederhaken (meist 5 – 7 Paar) und silberner Erbskette (3 -
Die Raffinesse lag damals -
Schwarze Werktagsmieder mit Miederstäbchen aus Peddigrohr, in Anzahl und Anordnung hauptsächlich der Funktion (Versteifung) dienend
Schwarze Mieder für bessere Anlässe mit vielen Peddigrohr-
Festtagsmieder mit viel Peddigrohr-
Quelle: Volker D. Laturell, Trachten in und um München, Buchendorfer Verlag 1998